Baby-Sauna

  • Temperatur: 75°C
  • Luftfeuchtigkeit: 15%
  • Aufgüsse: nein

Die Baby-Sauna ist speziell für Baby’s und Kleinkinder entwickelt worden und erfordert gewisse Regeln. In den Genuss dieser Sauna, können Säugliche ab den vierten Lebensmonat kommen. Natürlich geht das nur in Begleitung eines erwachsen und zwar pro Kind einen erwachsenen, damit auch wirklich nichts passieren kann. Bevor es allerdings los geht, sollten die kleinen Sauna-Gäste und ihre Begleitung ein paar Bedingungen erfüllen können. Zum Beispiel sollte das Kind die Kontrolle über seinen Körper haben, da auch Baby-Saunen textilfreie Zonen sind und diese auch sauber zu halten sind. Auch sollte es vollkommen Gesund sein. Die Saunierung sollte nie am Abend stattfinden und die Aufsicht sollte besonders auf Mimik und Gestik des Kindes achten. Das Kind sollte nicht zu viel aber auch nicht zu wenig im Magen haben. Sollte der Magen zu voll sein, könnte das Kind sich erbrechen.

Die ersten Saunagänge sollten ruhig angegegangen und langsam gesteigert werden. So ist bei den ersten Malen ein einzelner Gang genügend, welcher auch nur drei Minuten andauern sollte. Dies kann sich dann auf zwei Gänge a sechs Minuten hochziehen. Die Abkühl und die Ruhephase sollten ebenfalls Kindgerecht aufgebaut sein.

Banja

  • Temperatur: 50°C – 70°C
  • Luftfeuchtigkeit: bis zu 100 %
  • Aufgüsse: ja

Aus Russland stammt die sogenannte Banja, ein typisches Badehaus. Diese russische “Sauna” besteht aus mindestens 2 – 3 Räumen: Ein Schwitzraum, der Waschraum und ein Ruheraum. Zum Teil können aber auch Waschraum und Ruheraum ein und der Selbe sein. Im Waschraum/Ruheraum darf man sich mit den Mitsaunenden unterhalten, auch Getränke dürfen eingenommen werden (hauptsächlich Tee oder Bier).

Bio-Sauna

  • Temperatur: 50°C – 60°C
  • Luftfeuchtigkeit: vergleichbare Werte
  • Aufgüsse: ja

Die Bio-Sauna ist eine mildere Variante der klassischen Sauna. Diese Sauna-Art arbeitet sowohl mit ätherischen Ölen, als auch einer Lichttherapie. Es muss aber nicht Beides vorhanden sein. In einer Bio-Sauna saunt man wesentlich länger, als in einer normalen Sauna. Für Gäste mit zu hohem Blutdruck ist die Sauna sehr geeignet.

Caldarium

  • Temperatur: 40-50°C
  • Luftfeuchtigkeit: hoch
  • Aufgüsse: nein

Die Caldarium ist ein Dampfbad der Römer und ähnelt sehr dem Hamam, wobei der Saunagang zusätzlich mit ätherischen Ölen verfeinert wird. Dieses Bad ist kreislaufschonend und entspannt die Muskulatur.

Dampfbad

  • Temperatur: 40°C – 55°C
  • Luftfeuchtigkeit: 80 – 100 %
  • Aufgüsse: nein

Das Dampfbad ist ein typisches Schwitzbad mit einer saunaähnlichen Wirkung. Dabei wird das Klima, also die hohe Luftfeuchtigkeit, innerhalb der Räumlichkeiten mit Hilfe eines Dampfkessels erzielt. Diese Art des schwitzens hilft besonders bei Atemwegerkrankungen.

Erdsauna

  • Temperatur: 110°C – 130°C
  • Luftfeuchtigkeit: niedrig
  • Aufgüsse: mild

Die Erdsauna ist die Urform der normalen Sauna. Es wird eine Bodenwanne in die Erde eingelassen, die mit Steinen vermauert ist. Anschließend wird der Saunakomplex in diese Wanne gesetzt und zwar so, dass die Sauna bis zur Hälfte in der Erde versinkt. Die meisten dieser Saunen bestehen größtenteils aus Kiefernholz. Erhitzt wird der gesamte Komplex mit einem Holzofen.

Auch in dieser Art der Sauna werden Aufgüsse vollzogen. Diese sind allerdings mild gehalten. Der Ablauf des Saunierens ist ansonsten wie bei der klassischen, finnischen Sauna aufgebaut. Man schwitzt, kühlt sich ab, schlägt sich mit Birkenzweigen ab und ruht sich aus.

Hamam

  • Temperatur: bis zu 50°C
  • Luftfeuchtigkeit: hoch
  • Aufgüsse: nein

Das Hamam ist ein türkisches, luftfeuchtes Dampfbad, welches in mehrere Räume Unterteilt ist. Die Räume sind alle, in Abständen von ca. 10°C, unterschiedlich temperiert. Bevor man die Sauna betritt, erhält man einen sogenannten Pestemal. Das Pestemal ist so etwas wie ein Lendenschurz, den jeder Gast im gesamten Hamam um die Hüften tragen muss. In einem Hamam unterzieht man sich einer ausgiebigen Reinigungsprozedur.

Der erste Raum, der betreten wird, nennt sich “Göbbek”. In diesem Raum herrschen Temperaturen von ca 50°C. Er ist ähnlich wie eine Sauna aufgebaut. Der zweite Raum nennt sich “Maslakh”, ein Ruheraum ca 40°C warm. Anschließend geht man in den dritten Raum. Dieser nennt sich “Sogukluk” auch hier herrschen ungefähr 40°C. Hier kann man sich massieren lassen. Abschließend erreicht man einen weiteren Raum. Der Raum wird “Halvet” genannt und ist ein Dampfbad. Auch hier kann man sich massieren lassen oder Kalt-Warm-Wassergüsse erhalten, die die Durchblutung fördern. Auf Wunsch kann man sich von einem Masseur auch den Körper mit einem speziellem Handschuh aus harten Ziegenhaar einseifen lassen. Dies fördert ebenfalls die Durchblutung. Anschließend wird die Seife mit lauwarmen Wasser abgespühlt.

Klassische Sauna

  • Temperatur: 80°C – 100°C
  • Luftfeuchtigkeit: 10 – 30 %
  • Aufgüsse: ja

Die klassische Sauna kann sowohl ein Raum, aber auch ein kleines Saunahaus sein. Diese Form der Sauna ist komplett mit Holz ausgekleidet. Auch das typische Modell vom wechsel zwischen heiß und kalt ist vorhanden, denn dies ist der Sinn der Sauna: Der Wechsel zwischen Aufwärmen und Abkühlen. Um das Hitzegefühl zu verstärken, werden in regelmäßigen Abständen sogenannte Aufgüsse vollzogen. Diese Form der Sauna wird mit einem Steinofen betrieben.

Innerhalb der Sauna-Räumlichkeit ist Schwitzen angesagt, außerhalb das Abkühlen und Ruhen. Dies kann innerhalb spezieller Räumlichkeiten geschehen, oder einfach in freier Natur, also draußen.

Rauchsauna

  • Temperatur: nicht bekannt
  • Luftfeuchtigkeit: nicht bekannt
  • Aufgüsse: ja

Rauchsaunen sind hauptsächlich ganz normale Blockhäuser von dunkler Farbe. Innerhalb dieser Saunen ist der Rauchduft sehr intensiv, da die Sauna so beiheizt wird, dass der gesamte Rauch in der Sauna bleibt, oder nur durch kleine Ritzen entweicht, denn ein Abzug ist nicht vorhanden. Nachdem die Sauna 4-8 Stunden beheizt wurde, wird der Komplex entlüftet und der erste Saunagang kann stattfinden. Vorher nimmt man sich noch ein Holzbrett, welches zwischen die verrußte Bank und das Hinterteil kommt, damit man die Sauna nicht komplett verrußt verlassen muss. Die Sitzbänke in Rauchsaunen sind etwas höher angesetzt, als die der normalen Saunen.

Textilsauna

  • Temperatur: 80°C – 100°C
  • Luftfeuchtigkeit: 10 – 30 %
  • Aufgüsse: ja

Eine Textilsauna ist eigentlich eine ganz normale, typische Sauna, mit der einen Ausnahme, das die Sauna-Besucher Badesachen tragen. Textilsaunen findet man hauptsächlich in Schwimmbädern wieder.